Phase 1: Urvertrauen gegen Urmisstrauen, 1. Lebensjahr , Bezugsperson: Mutter, Entwicklung eines Gleichgewichts zwischen Urvertrauen und Urmisstrauen , Grundbasis der weiteren Persönlichkeitsentwicklung, Ohne Umsorgung verliert das Kind sein Urvertrauen, Bei "Überkümmerung" verliert es sein Urmisstrauen, typischer Krisenherd: Abstillen/entwöhnen, Phase 2: Autonomie gegen Scham und Zweifel, 2. - 3. Lebensjahr, Formung von Koordination vieler Handlungsformen --> festhalten und loslassen , Kind entwickelt erstes Selbstbewusstsein und eigenen Willen, Kind erlernt Scham und Zweifel an der eigenen Fähigkeit zur Autonomie, Gefühl für gut und böse; Gesetz und Ordnung, Eltern als Vorbild, typischer Krisenherd: Sauberkeitsentwicklung/Reinlichkeitserziehung , Phase 3: Initiative gegen Schuldgefühl, 4. - 5. Lebensjahr, Kind entwickelt neues Verständnis für die Umwelt, Erweiterung und Strukturierung der sozialen Wahrnehmung, Bezugsperson: Familie, Konkurrenzverhältnisse zwischen Kind und gleichgeschlechtlichem Elternteil, Idealisierung des gleichgeschlechtlichen Elternteils zu Leitbild, Fantasien das andersgeschlechtliche Elternteil zu heiraten --> Mit Schuldgefühlen verbunden, Schuldgefühle führen zur Herausbildung des individuellen Gewissens , Übernahme der Geschlechterrollen, Phase 4: Werksinn gegen Minderwertigkeitsgefühl, 6. Lebensjahr bis Beginn der Pubertät (ca. 13. Lebensjahr), Verlangsamung des körperlichen Wachstums, Entwicklung der Bereitschaft zu Lernen und sich nützlich zu machen, Kinder erhalten Unterweisungen in kulturspezifischen Technologien, wie beispielsweise dem Lesen, Bezugspersonen: Altersgenoss*innen/Peergroups, Kind könnte ein Gefühl von Unfähigkeit und Minderwertigkeit entwickeln, Phase 5: Identität gegen Indentitätsdiffusion, Adoleszenzzeit , Voraussetzung: Soziale Kontakte; Sich der Außenwelt öffnen können, Eigeninitiative, Kinder sind fähig zu kritischem Denken/Selbstreflexion, Es stehen Mittel zum Selbstausdruck zur Verfügung, Kinder sind nicht durch gedankenloses Loben oderherablassende Erniedrigung getäuscht, Selbstgefühl wurde nach jeder Krise wieder hergestellt, Erfolgreicher Abschluss/Erfolgreiches Durchlaufen vorheriger Phasen, Leitfrage: Wer bin ich?/Wer will ich sein?, Suche nach: Zugehörigkeit, sozialer Rolle, Ich-Wert, Ich-Identität, Gefahren: Aufgezwungene Rollen, Überidentifikation, Unfähigkeit sich bei Berufsidentifikation zu entscheiden, Exklusivität, Intoleranz, Psychotische Episoden, Feinde werden zu Stereotypen vereinfacht, Jugendliche werden zynisch oder apathisch, starke innere Zweifel, Depressionen, Positive Entwicklung: Entwicklung des Selbstgefühls, Gefühl der Zugehörigkeit, Findung eine Identität, Vielfalt, starkes Selbstwertgefühl, Toleranz,
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Erikson Phasen
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Kl. 12
Pädagogik
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